Samstag, 17. Januar 2009

12

G. hatte sich angewöhnt, gebückt zu laufen, dabei war gerade auch ihre Größe das, was ich an ihr mochte. Ich hatte es nicht gleich bemerkt, dass sie sich nicht mehr gerade hielt und als ich es bemerkte, war es mit uns schon irgendwie zu spät. Das ungleiche Paar in der Körpergröße wollte sie optisch auflösen, mir war das Bemerken darüber, wie andere uns sahen, schnell abhanden gekommen und ich wunderte mich darüber, dass das bei ihr überhaupt nicht der Fall war.

Als ich bei einem Umzug ihr half, war auch ihr Vater gekommen. Es war ein Mann kaum 5 Jahre älter als ich und er war mir gegenüber sehr vorsichtig, während ich zupackte und praktisch war und zu ihm wie durch eine Glasscheibe schaute: Dieser Mann ist also G.s Vater und ist Gehirnchirurg und ist eine Kapazität und schaut mich aus den Augenwinkeln an und ist sehr verhalten, und was bin ich. Ich liege mit seiner Tochter im Bett und helfe ihr beim Umzug, ohne weiter Verantwortung zu übernehmen. Welche Verantwortung ich eigentlich meinte konnte ich selber nicht sagen.
G. hatte unempfindliche Brüste. Sie stach sich Nadeln durch die Brustwarzen, um eine Empfindung zu haben, aber so recht zum Wiederholen war das dann auch nicht für sie. Sie nahm mir meinen Fotoapparat und machte eigenartige Fotos von meinen Achselhöhlen und von sich, nackt hinunter, sehr sinnlich, sehr leer. Ich begleitete sie bei der Fotografie zu ihrer Aufnahmeprüfung. Sie bestand die Aufnahmeprüfung, sie würde nun Regisseurin werden. Später schickte sie mir Drehbücher, die kein Geld zur Umsetzung bekamen und ich dachte an die Unempfindlichkeit ihrer Brüste. Ich habe manchmal noch versucht mit ihr in Kontakt zu kommen, aber sie hatte sich von Förderung zu Förderung für ihre Skripte in unerreichbare Käffer in Frankreich zurückgezogen und konnte auch gerade so ihren inneren Schmerz über die Unempfindlichkeit ihrer Brüste nicht kompensieren. Ihre Drehbücher wurden immer abgründiger, Liebe und Gewalt und Sex und wenig Handlung, viele Fehlstellen.

Donnerstag, 4. Dezember 2008

11

Auf dem Steg hatte B. auf einmal keine Eile mehr. Ich hatte mich schnell ausgezogen, aber sie nestelte an ihren Sachen und trödelte herum. So kannte ich B. nicht, wir hatten uns Monate nicht gesehen, wer weiß.
Ich sprang ins Wasser und schwamm einige Stöße, als ich mich umdrehte war B. auf einmal nackt und wie sie nackt war, völlig blank, sie hatte keine Schamhaare mehr.
B. hat sich nie rasiert, auch die Achselhöhlen nicht, ihre Haare waren an den 3 Stellen immer wie Inseln, Blickfänge. Ich mochte das, ohne zu wissen, was ich eigentlich mochte. Ich bin eben ein optischer Mensch und außerdem ist Erotik nicht pure Nacktheit, aber so sicher war ich auf einmal auch nicht mehr.
Sie kletterte die Leiter hinab, sie verschwand schnell im Wasser. Ich war auf einmal sehr befangen, was mache ich eigentlich mit den ganzen Frauen, ich lerne keine richtig kennen.

Die Bank hinterm Haus war in ihrem Alter weiterhin stark. Wir tranken Wein und B. spielte mit dem Wachs der Kerze. Sie redete über ihren neuen Liebhaber wie über einen, zu dem sie gegangen war, um sich züchtigen zu lassen. Aber von ihm nicht. Doch er habe sofort von ihr verlangt, sich zu rasieren. Sie hat es sofort gemacht. „Aber ist das nicht komisch“, sagte sie, „ein Mensch, der sofort von einer Frau verlangt, etwas zu tun, was sie vielleicht gar nicht will, aber er fragt gar nicht danach und es gibt kein Entweichen.“ Sie nahm die Kerze und ließ sich Wachs über den Handrücken laufen. „Ich komme mir so nackt vor“, sagte sie.
Ich wusste keine Antwort und schenkte Wein nach. Dann war genug Wein, ihre Unterlippe war wie eh und je. Ihre Kahlheit bereitete eine Lust, die nicht vom Kopf her kam.
B. muss dann noch lange gesessen haben, während ich schon schlief. Sie hatte die Weinflasche geleert und noch eine neue aufgemacht.

Dienstag, 2. Dezember 2008

10

Bevor D. nach Japan gefahren war, ließ sie sich ein Kind wegmachen. Sie sagte immerhin vorher Bescheid und es passte ihr nicht ins Konzept, dass ich nicht begeistert war. Um das mögliche Kind ging es mir gar nicht, darüber sich klar zu werden, das hätte dann noch Zeit gehabt, aber die Entscheidung darüber, so plötzlich, überhaupt, eine Entscheidung - sie dachte, die Entscheidung wäre ihre und ganz einsam für sich, so einfach war es dann auch nicht.
„Die ersten 5 Jahre nimmst du es.“
„Du hast einen Knall.“

Dann war das Kind weg und wir lagen auf einer Wiese. Es ist ja nur ein glitzekleiner Eingriff. Da geht man morgens hin und lässt es über sich ergehen, wie die Belehrung auf einem Amt. Man geht dann hinaus und die Sonne scheint und es ist warm und eigentlich ist ja gar nichts in der Zwischenzeit geschehen.

Sie suchte Normalität und dass ich da war, das passte eigentlich nicht in diese Normalität. Ich weiß selber nicht, warum ich da war. Ich hätte zu E. gehen können, oder zu B., nein, zu B. nicht, aber diese Frage war da nicht. Ich war da, wir lagen auf einer Wiese, ich hätte sie gerne als eine Kranke behandelt oder mit ihr geschlafen, ich fasste sie unter die Brüste und umfing ihren Hintern, unter ihren Brüsten war Schweiß, und dann ging der Tag irgendwie vorüber.

Donnerstag, 27. November 2008

9

Die Party war außerhalb der Stadt und die Party war langweilig. Der Gastgeber, ein Regisseur, er schöpfte sein Ansehen durch seine Filme, aber im Privaten hatte er wenig zu sagen und ließ die Dinge eher laufen. Seine Assistentin, G., eine große Frau mit ebensolchen großen Augen und einer Aufregung in der Stimme, wenn sie sprach, wir waren auf einer viel zu engen Bank im Garten zum Sitzen gekommen, nachdem wir uns den ganzen Abend immer wieder begegnet waren, nein, es war nicht darauf angelegt. Unsere Beine waren nebeneinander und ihre Wärme war aufregend, alles war aufregend, ihr leichtes Stottern und wie sie redete und sich bemühte, flüssig zu sein und wie sie kluge Beobachtungen sagte und ich meine klugen Beobachtungen beitrug. Aber es war alles gar nicht so klug, ich umfing ihren Körper mit Blicken und die Wärme an meiner linken Seite sagte mehr, als diese klugen Beobachtungen alle zusammengenommen.
Sie hatte ihren Freund dabei, einen mit Zopf und noch ganz unausgereift mit dem Flaum, den er sich stehen ließ. Es ist schon komisch, wie so junge Frauen so einen jungen Typen haben können, aber komisch ist es ja nicht, junge Frauen haben eben keinen Flaum im Gesicht und passen trotzdem ins Alter, zu solchen jungen Typen, aber irgendetwas ist da, was das Alter vergessen machen lässt.
Ja, ich hätte G. gerne alleine mit in die Stadt genommen und der Erfolg war dann der, dass sie neben mir saß und er hinten. Ich war weiterhin souverän, vielleicht auch, weil ich nicht getrunken hatte. Aber die beiden gerieten auf einmal in einen Streit, er wollte, dass sie sich zu ihm nach hinten setze und G. weigerte sich strickt. Dann würgte er sie, es war eine Handgreiflichkeit, die in Zeitlupe ablief, ich sah G.s großen und entschuldigenden Blick. Ich bremste scharf und sein Kopf schlug gegen die Lehne, G., angeschnallt, ihr passierte nichts.
Ich brüllte ihn an, mein Brüllen hatte keinen Inhalt, nur einen Klang und er war den Rest der Fahrt abgekühlt.
Als ich G. wieder sah, sie hatte sich geschminkt und war zu lange unter der Dusche gewesen, war ihr Blick wieder groß und lang und sie wollte sich entschuldigen. Ich wusste in dem Moment nicht, was ich mit dieser großen Frau und dieser jungen Frau anfangen sollte und es verging ein eigenartiger Augenblick, der nicht gelöst wurde. „Wie gehts deinem Freund“, fragte ich.
Da war sie auf einmal erwachsen und machte eine Geste, die jedes weitere Reden verbat. Ich öffnete eine Flasche Wein, am Nachmittag, und wir tauschten wieder kluge Beobachtungen aus, als wäre nichts geschehen. So begann es mit G.

Freitag, 14. November 2008

8

Mit B. war eine Weile Pause, aber die Lust wurde so stark, dass ich sie zu mir einlud. Wir saßen hinterm Haus auf der altersschwachen Bank und tranken Wein und auf einmal küssten wir uns. Ich verlor mich an ihrer Unterlippe, ihre Küsse waren weich und fordernd. Sie trug wieder einen Triumpf Büstenhalter, wie früher, sie war eine der wenigen Frauen mit kleinen Brüsten, die einen BH trugen und sie sagte ja, damit werde der Busen größer. Ich schob Triumpf hoch und eine Brust füllte genau meine Hand. Sie beugte sich zu mir hinunter und ich umfasste ihren Nacken und glitt mit einer Hand ihren Rücken hinunter. Ihr Hintern war straff und ich kam in 3 Wellen, was sie bewundernd quittierte. Die Bank hielt uns aus, es war dunkel geworden und nachdem ich wieder gekommen war und die Erektion nicht nachließ sagte sie, das ist doch nicht möglich. Du kannst ja Porno mit dir drehen lassen.
Wir gingen hinein und sie setzte sich in einen Sessel, ein Bein über die Armlehne gelegt. Ich wollte wieder und sie brauchte eine Pause. Wir tranken Wein und als sie begann zu weinen, nahm ich sie in die Arme. Von hinten brachte ich sie zum Erfolg, sie schrie ihre Lust heraus und dann weinte sie wieder und trank Wein und nachts klammerte sie sich an mich. Ich schlief nicht. Ich begehrte sie weiter.

Mittwoch, 12. November 2008

7

D. war im Bett nicht besonders einfallsreich und sie hatte so eine gewisse Trägheit, ich verlor an ihr auch bald die Lust. Sie verausgabte sich im Leben sehr, um dann privat zur Ruhe zu kommen.
Wir blieben zusammen, weil wir uns verstanden. Eine Beziehung kann genauso gut weiter funktionieren, wenn die Lust aufeinander nachgelassen hat.
So musste ich mein Sexleben mit ihr nicht organisieren, sondern mehr den Terminplan abstimmen. Das war nicht schwer, da sie eine sehr selbstständige Frau war. Als sie 3 Monate in Japan war, konnte ich mich auch endlich meiner eigentlichen Beziehung, E., zuwenden, mit der ich nun schon ein Jahr zusammen war. Und unsere Beziehung fand im Bett statt, außerhalb hatten wir wenig miteinander zu tun, ich mochte ihre Parties und Freunde nicht, das trübte aber nicht die Lust aufeinander.
Als D. nach einem Viertel Jahr wiederkam hatte sie sich verändert. Sie küsste auf einmal sehr fleischig und so, als wolle sie mich verschlingen, das war neu. Auch hatte sie großes Interesse an Stellen, die sie sonst immer gemieden hatte und als ich, hingerissen, Eiswürfel und heißen Kaffee praktizierte hatte sie einen Orgasmus, den ich so bei ihr noch nie erlebt hatte.
Aber sie kam mir fremd vor und irgendetwas war seit Japan zwischen uns getreten, etwas Fremdes, sie hatte eine Beziehung dort gehabt, das hatte sie erst angedeutet und dann erzählt und meine bestehende Beziehung zu E., ihrem jungen frischen Körper und mit den kleinen weichen Brüsten und ihrer Beweglichkeit und ihrem Geruch gab ich den Vorzug, ich war bereit mit D. Schluss zu machen.

Sonntag, 9. November 2008

6

D.nannte ihre Brüste meine beiden Mädchen. Die Brüste waren schwer und mächtig und wenn sie auf dem Rücken lag fielen sie zur Seite weg. Sie hatte ihre Wurzeln in Finnland - sie war ein Gastarbeiterkind - und ging Sommers wie Winters mit Strümpfen ins Bett. Ihre Wangenknochen waren hoch, fast indianisch, und als ich ihr das erste Mal ein Geschenk mitbrachte sagte sie NeinNein, sie wusste eher als ich, worum es ging.
In ihrem Zimmer hatte sie eine Badewanne stehen, vor dem Kachelofen, eine Seite der Wanne war aufgesägt und Felle lagen als Polster in der Wanne. Ich saß bequem und unbequem, als sie sagte NeinNein, und ich schaute sie an und meine Haltung war DochDoch. Es ist so. Sie setze sich neben mich in die Wanne, es wurde eng, wir küssten uns das erste Mal. Sie schmeckte säuerlich und ich fand ihre Brüste und zwirbelte leicht die Brustwarzen, es war so, als werde sie schwerelos.

Wir blieben mehrere Jahre zusammen, bis ich organisieren musste.

Mittwoch, 5. November 2008

5

E. war meine Dolmetscherin und 10 Jahre jünger. Wir hatten noch in meinem Zimmer zusammengesessen und getrunken bis nur sie und ich übrig geblieben waren. Auf einmal zog sie sich aus und sagte, sie wisse, was sie jetzt mache und schlüpfte in mein Bett. E. hatte einen schlanken Körper und ihre Brüste sahen fest aus, waren aber weich. Ihre Schamhaare waren auch weich und gingen ihr bis zum Bauchnabel, das war das erste, was ich registrierte, die Schamhaare und die Brüste. Ich legte mich zu ihr und schmiegte mich von hinten an sie, sie tauchte hinunter und nahm meinen pulsierenden Schwanz, sie schluckte den Sperma, als ich plötzlich kam und ihre Augen waren groß und unschuldig war sie nicht. Ich rüttelte sie durch und auf einmal musste sie sich übergeben. Sie schaffte es gerade noch bis zum Bad, als sie wiederkam sagte sie: Die Kleine hat gekotzt.
Ich rüttelte sie noch einmal und schmeckte es salzig zwischen ihren Beinen. Sie war stumm beim Geschlechtsverkehr, so wie ich auch stumm war. Ihre Vagina war beweglich, sie zog zusammen und gab frei. Es war eine Wonne. Ich küsse dich unten, sagte sie.
Da ich noch mit einer anderen Frau zusammen war, D., sah ich einen Konflikt kommen, aber E. sagte nur: Das ist doch alles nur eine Frage der Organisation.
Fortan organisierte ich.

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